USA: Änderung der Vorschriften für Ereignisdatenrekorder
Die US-amerikanische National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) schlägt eine Änderung ihrer Bestimmungen zu Ereignisdatenschreibern (EDRs) vor, um den Aufzeichnungszeitraum der EDRs für zeitgesteuerte Datenmetriken von 5 Sekunden Daten vor dem Unfall mit einer Frequenz von 2 Hz auf 20 Sekunden Daten vor dem Unfall mit einer Frequenz von 10 Hz zu verlängern (d. h. eine Erhöhung von 2 Proben pro Sekunde auf 10 Proben pro Sekunde).
Mit dieser NPRM wird der Prozess zur Erfüllung der Vorgabe des Fixing America's Surface Transportation Act (FAST Act) eingeleitet, um den entsprechenden Aufzeichnungszeitraum in der EDR-Verordnung der NHTSA festzulegen.
Ereignisdatenrekorder (EDRs) sind Geräte, die dazu dienen, Sicherheitsinformationen über Kraftfahrzeugunfälle unmittelbar vor und während eines Unfalls aufzuzeichnen. Die aufgezeichneten Informationen können Unfallermittlern dabei helfen, die Leistung bestimmter Sicherheitsausrüstungen vor und während eines Unfalls zu beurteilen. Diese Informationen können der Behörde und anderen dabei helfen, potenzielle Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit bereits auf der Straße befindlicher Fahrzeuge zu erkennen und zur Verbesserung künftiger Fahrzeugkonstruktionen und wirksamerer Sicherheitsvorschriften beizutragen. Diese Informationen könnten Ersthelfern auch dabei helfen, die Schwere eines Unfalls einzuschätzen und die Wahrscheinlichkeit schwerer Verletzungen in Fahrzeugen abzuschätzen, die mit AACN-Systemen (Advanced Automatic Crash Notification) ausgestattet sind, und können die Fehleruntersuchung und die Qualität der Unfalldatenerfassung verbessern.
Der vollständige Text der Maßnahme ist abrufbar HIER.
