Großbritannien: Verbot für Benzinautos verschoben
In einem großen Schritt hin zu einer umweltfreundlichen Politik hat Großbritannien das Verbot neuer Benzin- und Dieselautos verschoben. Das Verbot sollte im Jahr 2035 in Kraft treten und war Teil der Maßnahmen, um bis 2050 Netto-Null zu erreichen.
Nach der Ankündigung des britischen Premierministers Sunak wird es beim Verkaufsverbot für neue Benzin- und Dieselautos eine fünfjährige Verzögerung geben, was bedeutet, dass die Anforderung, dass alle Neuwagen „emissionsfrei“ sein müssen, frühestens im Jahr 2040 in Kraft tritt.
Die Entscheidung hat die Automobilhersteller verärgert, die warnten, dass der Schritt die Bemühungen der Branche, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, untergraben würde.
Dieses Hin und Her erinnert stark an den britischen Ansatz bei der UKCA-Produktkonformitätskennzeichnung. Es sollte ab 2024 die EU-CE-Kennzeichnung ersetzen. Nach drei Jahren des Gesetzgebungschaos und der Unsicherheit kündigte das Vereinigte Königreich an, dass die CE-Kennzeichnung nun doch unbegrenzt akzeptiert werde.
Auch hier werden die akribischen Hersteller, die frühzeitig mit den Vorbereitungen begonnen haben, nun „bestraft“ und ihre Bemühungen scheinen vergeblich gewesen zu sein. Gleiches gilt mittlerweile auch für Hersteller von Elektrofahrzeugen.
